Von Willebrand Syndrom Typ 3

 Hier werdet ihr meine Lebensgeschichte in Bezug auf meine Krankheit erfahren:

Als ich geboren wurde, hat niemand gewusst, was mit mir nicht stimmt. Ich war ein sehr ruhiges Kind (gemäss meiner Mutter). Ich sei nie gekrabbelt und von sitzen direkt ins Gehen übergegangen. Als ich ca 5 Jahre alt war, habe ich mir halt doch mal das Knie aufgeschürft. Das habe einfach nicht mehr aufgehört zu bluten. Da wurden auch die Kinderärzte hellhörig. Ich verbrachte einige Tage (Wochen?) im Kinderspital in St. Gallen. Da wurde kurz vor der Geburt meines Bruders die Diagnose Von Willebrand Typ 3 gestellt. Es waren natürlich alle in heller Aufregung, denn auch mein Bruder hätte das haben können (hat er nicht).

Seit dem hatte ich Gelenkblutungen. Heute frage ich mich, wieso diese Blutungen erst nach der Diagnose angefangen haben. Ist irgendwie gar nicht logisch. Im Kindesalter hatte ich häufige Blutungen im rechten Knie. Die wurden dann mit Haemate behandelt. Jedes Mal eine Tortour für mich. Denn ich hatte sehr schlechte Venen und niemand traf diese Venen. Ich war Dauergast bei unserem Nachbarn in der Notaufnahme. Alle kannten mich und trotzdem mussten sie manchmal gefühlt zehn mal probieren, bis sie dann endlich mal eine Vene trafen.

Als ich etwa in die 2. Klasse ging, wurde eine Synovektomie am rechten Knie gemacht. Auf jeder Seite des Knies eine riesige Narbe. Einige Zeit nach der Operation hat sich das Knie ganz schlimm entzündet. Ich war etwa drei Monate im Spital. Kinderspital in einem Einzelzimmer (da fragt sich noch einer, wieso ich so geworden bin wie ich bin). Ich durfte das Knie nie bewegen in diesen drei Monaten und habe Medikamente erhalten dem Teufel ein Ohr ab. Nach drei Monaten haben sich dann alles gefragt, wieso mein Knie nun steif ist.


Mehr später.

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